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Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt,

muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.

                                                            Ein Zitat von Sebastian Kneipp

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Neue Ausblicke für die Medizin

Facharzt für Anästhesiologie / Zusatzbezeichnung Notfallmedizin und Naturheilverfahren

Häufigkeit


Parodontose ist eine der häufigsten Zahnerkrankung von der 75 % aller Menschen ab dem 35. Lebensjahr betroffen sind.

Verlauf


Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnfleisches, die durch Bakterien ausgelöst werden.

Bei chronischen Entzündungen (Parondontose) können Zahnfleischtaschen auftreten. Unbehandelt kann Paradontose zu Zahnfleischschwund und Zahnverlust führen.

Ursachen aus naturheilkundlicher Sicht


Neben den bekannten Risikofaktoren (wie Rauchen, Diabetes mellitus, Stoffwechselstörung) spielt aus naturheilkundlicher Sicht eine sogenannte intraorale Plethora eine Rolle.


Plethora ist eine Füllestörung, die im Organismus ubiquitär auftreten kann. Intraorale Plethora ist gekennzeichnet durch Zahnfleischrötung, hervortretende Verdickung des Zahnfleischrandes und rezidivierendes Zahnfleischbluten nach mechanischer Beanspruchung.

Alternativer Therapie mit Naturheilkunde (als add-on Therapie)


Neben regelmäßiger Kontrolluntersuchung und profesioneller Zahnreinigung (PZR) ist in der Naturmedizin eine Therapie mit Blutegeln (Hirudo Medicinalis) erfolgreich.


Sowohl bei akuten als auch bei chronischer Zahnfleischerkrankung kommt es während einer intraoralen Therapie mit Hirudo Medicinalis zur raschen Linderung der Zahnfleischrötung und Schmerzen verschwinden sofort.

Parodontose Prophylaxe mit Blutegeln


Bei Parodontose mit bereits existierenden Zahnfleischtaschen führt eine Blutegeltherapie zur Verringerung der Taschentiefe um bis zu 6 mm. Nach erfolgreicher Therapie ist das Zahnfleisch gestrafft, rosig und liegt wieder girlandenförmig am Zahn an.

Durchführung


Die naturmedizinische intraorale Hirudotherapie erfolgt in der Zahnarztpraxis. In einem speziellem Applikator verbleibt der Blutegel während der gesamten Behandlungszeit, der Patient befindet sich in Narkose oder in Hypnose.



Intraorale Blutegeltherapie sollte nur vom erfahrenem Therapeuten durchgeführt werden!

Für eine Blutegeltherapie gibt es nur wenige Gegenanzeigen. Bei Menschen mit Hämophilie, hämorrhagischer Diathese, Schwangerschaft, dauerhaftem niedrigem Blutdruck, Immunschwäche und bekannter Allergie gegen Inhaltsstoffe des Blutegelsekretes darf eine Blutegeltherapie nicht angewendet werden. Vor der Anwendung der Blutegeltherapie muss die Gerinnungsfähigkeit des Blutes untersucht werden. Bei einer Verlängerung der Blutungszeit ist eine Blutegeltherapie kontraindiziert.